Mrz 19

Die großen Suchmaschinen haben irgendwann das Attribut rel=”nofollow” für Weblinks eingeführt. Jetzt grassiert die Seuche im ganzen Netz. Als angeblicher Schutz vor Spam gepriesen führt es heutzutage dazu, dass die Linkstrukturen im Netz auseinanderbrechen. Das Attribut bewirkt dass die Suchmaschinen den gesetzten Links keine Aufmerksamkeit schenken und die Seite dadurch kein besseres Ranking bei den Suchmaschinen bekommt. Dadurch wird die eigentliche Idee des Internets und der Suchmaschinen konterkariert. Den eigentlich sollte es so sein dass besonders häufig verlinkte Seiten auch besonders weit oben im PageRank auftauchen. Damit wird auch der eigentliche Sinn des Trackback-Systems bei Blogs zunichte gemacht da die Verlinkungen die Position eines Blogs nicht mehr verbessern.

Als einer der schlimmsten nofollow-Übeltäter ist an dieser Stelle noch Wikipedia zu nennen. Einen netten Artikel gibts es Beispielsweise auf perlentaucher.de und einige weitere Informationen auch basicthink.de. Was ich besonders interessant finde, dass es sogar ein extra Plugin für Wordpress gibt um nur Links zu Wikipedia mit nofollow zu versehen. Das ist eine eindeutige Kriegserklärung. Solange Wikipedia nofollow benutzt werde ich das auch gegen Wikipedia benutzen.

Aus diesem Grund benutzt dieses Blog das nofollow-Attribut nicht mehr. Den gespammt wird trotzdem und dank meines guten Spamfilters kommt nichts davon durch. Also wozu noch nofollow. Außerdem habe ich das natürlich auch im Web Community Wiki deaktiviert und auch auf allen anderen Blogs die ich administriere. Bei Wordpress gibt es dafür ein Plugin, dass diese Aufgabe erledigt. Viele weitere Informationen zu diesem Thema gibts es zum Beispiel auch auf www.no-nofollow.net.

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Ein Kommentar to “Wie nofollow das Internet zerstört”

  1. Christian Sagt:

    Mhh, wenn ich es recht überlege, finde ich das nofollow bei Wikipedia sehr gut. Denn schließlich kann jeder die Seiten bearbeiten. Da Wikipedia darüber hinaus über ein sehr hohes PageRanking verfügt, wäre es also interessant sich selbst irgendwo dort zu platzieren. Die Schlussfolgerung ist, dass sich dann irgendwelche Bots mit dem friedlichen, kleinen Wikipedia Autoren einen Editwar liefern.

    Für die Mehrheit aller Seiten bin ich aber ganz Deiner Meinung.

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Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.