Es ist immer wieder erschreckend mit was für einem Nachdruck viele Pazifisten den Abzug der deutschen Truppen, oder auch Truppen anderer Nationen, fordern. Doch wenn man sich das ernsthaft überlegt ist das verantwortungslos und vollkommen utopisch. Wenn man sich das mal so im geschichtlichen Vergleich anschaut, dann sollten hoffentlich auch die schlimmsten Pazifisten , überlegen wie viel Sinn das macht. Man überlege sich nur, was wohl passiert wäre wenn die Alliierten im Zweiten Weltkrieg sich zurückgehalten hätten. Beispielsweise hätte die Amerikaner nach der Befreiung Frankreichs, sich einfach zurückgezogen hätte. Vermutlich würden wir bis heute unter der Terrorherrschaft der Nazis leiden. Das gleichen hätten die Amerikaner auch nach der Kapitulation der Nazis machen können. wäre sicherlich im Chaos versunken, wenn die Alliierten sich nicht um gekümmert hätte. Dazu sind auch Soldaten nötig.

Ich will damit Krieg nicht als politisches Mittel verteidigen. Aber in einem gewissen Ausmaß sind militärische Einsätze leider nötig. Das kann man nicht ändern und man muss lernen damit umzugehen und dieses auch richtig zu würdigen. An dieser Stelle muss man auch wiedermal feststellen, dass eine direkte Volksdemokratie leider zum scheitern verurteilt wäre, da die Mehrheit der Bevölkerung leider keinen Bezug zur weltpolitischen Lage haben.

Der Abzug aus Afghanistan ist einfach eine utopische Idee und vollkommen Realitätsfern. Es hat schon seine guten Gründe, wieso wir uns mit unseren Soldaten dort beteiligen.