Es ist wieder so weit, es ist Freitag und Zeit für eine für das Wochenende. Diesmal ein etwas älterer aus dem Jahr 1987, der aber durch seine Fortsetzung aus dem Jahr 2010 wieder etwas bekannter geworden ist. Wall Street ist die Vorgeschichte zum vor kurzem im Kino gelaufenen Film Wall Street: Geld schläft nicht. Zentrale Figur ist wie auch im zweiten Teil der Geschäftsmann Gordon Gekko. Dieser hat durch Insider-Geschäfte und zweifelhafte Geschäfte das große Geld verdient und wir deshalb von vielen wegen seines Reichtums verehrt. Die Hauptfigur des Film, Bud Fox gespielt von Charlie Sheen, versucht lange Zeit einen Termin bei Gordon Gekko zu bekommen, sein größter Traum ist es für ihn zu arbeiten. Mit einigen Tricks gelingt es ihm auch in das Unternehmen einzusteigen und eine Menge Geld zu verdienen. Allerdings wird ihm am Ende des Films bewusst welchen moralischen Preis er für den Reichtum bezahlen musste.

Gerade in den Zeiten der Finanzkrise und der andauernden Kritik am Kapitalismus stellt der Film sehr schön die Auswüchse des Hochkapitalismus dar. Der Film ist allerdings meiner Ansicht nach noch aus einem anderen Grunde sehenswert. Die hochkarätige Besetzung. Uns allen bekannte Schauspieler aus Serien wie Scrubs (John C. McGinley – Dr. Cox), Two and a half Men (Charlie Sheen – Charlie Harper) und Boston Legal (James Spader – Alan Shore) sind in diesem Film in ihren Jungen Jahren zu bewundern.

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