Ich bin heute durch Zufall auf einen Blogbeitrag zum Thema Doppelmoral auf gestoßen, dabei sind mir einige wichtige Dinge klargeworden. Zum einen musste feststellen, dass ich kein Twitterer mehr bin. Also in dem Sinne nicht mehr, dass ich mit dem was dort innerhalb und nur innerhalb von passiert nichts mehr zutun habe. Des Weiteren wurde mir klar, wie sehr sich innerhalb von eine Parallelgesellschaft gebildet hat. Es gibt eine Menge Leute deren Leben sich scheinbar nur noch innerhalb der virtuellen Welt von abspielt. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, wieso sich immer mehr Leute bei nur noch mit selbst beschäftigen.

Früher war Twitter eine Kommunikationsplattform um mit Menschen in Kontakt zu treten, jetzt findet für manche Menschen ein großer Teil ihres Lebens dort statt. Kontakte sind dann nur noch Leute bei Twitter und die Inhalte über die man sich bei Twitter austauscht haben nur noch Twitter selbst zum Thema. Dieses Phänomen scheint jedoch nicht auf Twitter beschränkt zu sein. Ähnliches habe ich bei der Mitarbeit bei beobachtet und ähnliches ist auch bei den Piraten zu beobachten. Nach einer gewissen Zeit geht es bei diesen Projekten nicht mehr um das Ziel, welches zu Anfang definiert wurde. Die Arbeit und Diskussion verlagert sich auf eine Meta-Ebene. Es geht nur noch darum, darüber zu reden wer welchen negativen Einfluss auf das Projekt hat, wer der größere Idiot ist und wer die schlechtere Diskussionskultur besitzt. Es ist ziemlich traurig, dass es immer weniger um das echte Leben und wahre Inhalte geht, sondern immer mehr um Nichtigkeiten und idiotisches Benehmen von Menschen die einem eigentlich vollkommen egal sein können.